Meine Erlebnisse im Frühjahr

Hallo alle zusammen,

die letzten zwei Blogeinträge handelten ja beide von Urlaub weswegen das normale Leben etwas kurz kam. Deshalb werde ich heute von meinen Erlebnissen zwischen, und nach den Ferien erzählen.

Nach der Kreuzfahrt ging das Leben erst einmal unspektakulär weiter. Doch Mitte Februar fing das Training mit dem Track (Leichtathletik) Team unserer Schule an, denn irgendwie muss ich mich ja auspowern… Ich habe mich dazu entschieden die 800m zu rennen weil ich darin in Deutschland relativ gut war. Das Training war 90 Minuten jedem Tag nach der Schule und echt kein Zuckerschlecken. Nach einer Weile habe ich mich aber daran gewöhnt und auch Spaß daran gefunden.

Ich war selbst überrascht, als ich in meinem ersten Wettkampf mit 2m 11s auf 800m glatt meinen deutschen Rekord toppte. Leider bekam ich mit der Zeit körperliche Probleme welche letztendlich der Grund dafür waren, dass ich nicht in die Auswahl für die großen Turniere weiter kam. Trotzdem hatte ich während der 2 Monate die ich gerannt bin viel Spaß und bin stolz darauf es zumindest versucht zu haben.

Ende März unternahm ich mit meiner Französischklasse eine Ausfahrt nach Chicago. Wir haben französische Speisen genossen, uns das Chicago Art Institute angesehen, und natürlich auch Bilder bei der Bean gemacht. Viel Zeit hatten wir leider nicht, aber zumindest war das Wetter wunderschön für einen Ausflug wie diesen.

Im März hatte ich auch die Gelegenheit zu der Quinceañera einer Freundin zu gehen. Der Begriff kommt aus dem Spanischen und beschreibt in der Lateinamerikanischen Kultur die 15. Geburtstagsfeier eines Mädchens. An diesem Tag wird meist eine große Fete geschmissen und der Übergang des Geburtstagskindes von Mädchen zu einer heranwachsenden Frau gefeiert was durch spezielle Geschenke wie z.B. High Heels gezeigt wird. Ihre Feier war zwar eher klein gehalten aber wir hatten trotzdem eine Menge Spaß.

Eine Sache die ich auf meinem Blog bisher unerwähnt gelassen habe, hat etwas mit einem bestimmten Mädchen zu tun. Sie heißt Kelsey und ich habe sie in der Schule beim Lunch getroffen. Nach etwas näherem Kennenlernen hat sie mich gefragt, ob ich mit ihr zum Snowball Dance gehen würde. Ich willigte natürlich ein und habe diese Entscheidung auch nicht bereut, denn in dieser Nacht (des Tanzes) sind wir zusammen gekommen 😊, und seit Valentinstag sind wir offiziell ein Paar. Damit war für mich auch klar, dass ich sie irgendwie fragen muss, ob sie mit mir zur Prom geht.

Für die, die es nicht wissen: Prom ist der größte Tanz am Ende des High School Jahres zu dem viele Jungen und Mädchen als Date (Paar) gehen. Es ist üblich, dass der Junge das Mädchen dazu in Besonderer Form (Plakat, Blumen, Brownies…) fragt. Ich, für meinen Teil, habe das so gemacht: Während ich Kelsey an ihrem Geburtstag zum Essen ausgeführt habe, haben meine Eltern mein selbstgebautes Schild in ihrer Einfahrt aufgestellt sodass -wenn wir um Kuchen zu essen zu ihrem Haus zurück fahren- sie das Schild im Dunkeln leuchten sieht. Ehrlich gesagt bin ich ziemlich stolz auf den ganzen Plan und die höchst erfolgreiche Durchführung ;-).

Ansonsten sorgten Leichtathletikwettkämpfe, eine Musicalvorführung unserer Theatergruppe, ein Roboterturnier in unserer Schule, und Unternehmungen mit der Familie für Abwechslung im Alltag. Nebenbei habe ich auch schon einmal die Rolle des Nachrichtensprechers für die schuleigene News-Show übernommen. Das Video könnt ihr euch anschauen, wenn ihr auf diesen Link klickt (ich erscheine in Minute 3:47).

Eine weitere besondere Erfahrung die ich machen durfte, war es mit einem Bekannten Jagen zu gehen. Ich habe vorher schon ein paar Schießübungen durchgeführt um sicher zu gehen, dass ich den Truthahn an der richtigen Stelle treffe. Am Tag der Jagd haben wir uns dann noch vor der Morgendämmerung in Camouflage gehüllt auf die Lauer gelegt und mit Lockrufen und Attrappen versucht die Truthähne in unsere Nähe zu bekommen. Leider haben die Truthähne jedes Mal schon Verdacht geschöpft bevor sie in Schussweite gelangten…

Das war es auch schon von für diesen Eintrag. Freut euch im nächsten Blogpost auf schicke Prom-Bilder und was sonst noch so passiert. Bis dann 😉

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Spring Break Trip

Hallo ihr Lieben,

wie angekündigt werde ich etwas über unsere jüngsten Abenteuer in den Frühlingsferien berichten. Die ganze Reise war als eine Überraschung geplant, also konnten wir nur anhand der Packliste die wir von unseren Eltern bekommen haben erahnen dass es an unserem Urlaubsort warm wird.

Anna wusste von ihrem Vater, der ausversehen etwas erzählt hat, wo die Reise ungefähr hin geht – ich hingegen war noch komplett ahnungslos. Weil ich nicht wusste was mich erwartet, war ich vor diesem Urlaub auch nicht so aufgeregt wie zum Beispiel vor unserer Kreuzfahrt. Jedoch ist es einer Freundin (welche natürlich per Buschfunk schon Bescheid wusste) bei der Verabschiedung am letzten Schultag herausgerutsch und so habe ich erfahren dass das Reiseziel Kalifornien ist.

Am Montagmorgen (08.04.), im Flughafen, stellte sich heraus dass Kalifornien nur die halbe Wahrheit ist. Ich war so überrascht als ich las was auf unserem Ticket stand: Las Vegas!!! Noch aufgeregter war ich als ich herausfand dass wir auch den Grand Canyon zu Gesicht bekommen werden.

Insgesamt sollten wir 2 Nächte in der Nähe des Grand Canyon übernachten. Als ich, am Grand Canyon angelangt, den kleinen Anstieg zum Aussichtspunkt hinauflief und sich der Canyon almählich zeigte, hat es mich echt aus den Socken gehauen. Ich konnte nicht anders als einfach nur vor Freude über die atemberaubende Schöhnheit des lachen die sich mir dort bot.

Am nächsten Tag hieß es schon wieder „Koffer packen“, denn es ging auf zum nächsten Ziel auf unserer Reise – Las Vegas. Unterwegs hatten wir die Möglichkeit auf einem Abschnitt der weltberühmten Route 66 zu fahren und auch einen Zwischenstop am Hooverdamm einzulegen. In Las Vegas angekommen, wartete diesen Abend schon die nächste überraschung in Form einer Circe du Soleil Show auf uns. Es war echt erstaunlich was dort mit Bühnentechnik und Artistischem Können gezeigt wurde. Leider wird die Show eine Erinnerung bleiben da wir während der Vorstellung keine Kameras/Handys benutzen durften. Am darauffolgendem Tag war Sightseeing auf dem Strip angesagt.Zum größten Teil eigentlich Hotelseeing weil dort der meiste Prunk zu finden ist. Von Wassershows bis hin zu Vulkanausbrüchen war echt alles dabei. Generell ist alles total übertrieben – Rolltreppen um von einer Kreuzungsecke an die andere zu gelangen, riesige elektronische Werbetafeln, Kasinos in jedem Hotel, und so weiter und so fort…

Nach 3 Tagen in Sin City stiegen wir ins nächste Flugzeug um nach Los Angeles zu fliegen. Unser erster Tag im zu Hause von Hollywood war relativ kurz, da wir nach einer laaangen Nacht erst um 15:00 das Appartment verließen. Wir liefen entlang des Walk of Fame und am Abend betrachteten wir vom Griffith Observatory aus den wunderschönen Sonnenuntergang. Neben Sightseeing gönnten wir uns auch einen ganzen Tag lang eine Menge Spaß im Universal Stuido Hollywood Filmpark in dem alle Attraktionen verschiedene Filme thematisieren. Neben Achterbahn fahren konnten wir auch einen Blick hinter vershiedene Filmkulissen schauen.

Montag (10.04.) war unser letzter Tag in LA. Von einem Geocache bekam ich den Geheimtip von einer Stelle von der man einen guten Blick auf das Hollywood Schild hat. Der perfekte Ort für Bilder! Später fuhren wir zum Santa Monica Beach und ließen mit einem Picknick den Tag ausklingen.

Alles in allem, würde ich sagen dass mir dieser Urlaub persönlich am besten gefallen hat. Von atemberaubender Natur, über viel Blingbling und Sightseeing hin zu Spaß mit der Familie war echt alles dabei. Das Fotografenherz durfte sich auch an der großen Auswahl an Motiven erfreuen was in 15.5 GB Bildmaterial resultierte 😅.

Also dann – bis zum nächsten Eintrag :).

Urlaub in den Winterferien

Hallo alle zusammen,

es ist ja schon wieder eine Weile (2 Monate 😱!!) her seitdem ich das letzte mal von mir hören lassen habe. Die Zeit vergeht wie immer im Flug und ich habe alle Hände voll zu tun ein wenig Zeit, Lust, und Laune zu finden um einen Blogeintrag zu schreiben. Anscheinend war ich darin letztens erfolgreich und somit könnt ihr heute etwas über unsere Kreuzfahrt lesen.

Wie schon vor Kalifornien habe ich auch für die Kreuzfahrt erst am Abend zuvor meinen Koffer gepackt. Ich finde das eigentlich ganz enstpannt sich nicht schon Tage vorher darum zu sorgen und dann in ein bis zwei Stunden effektiver Packarbeit einfach Alles zu erledigen.

Unser Flug sollte nach Miami gehen, da unser Schiff dort ablegte. Leider war es kein Direktflug weshalb wir  wir in Atlanta (Georgia) einmal „umsteigen“ mussten. In Miami angekommen, begaben wir uns auf den Weg zu unserem Apartment in dem wir die Nacht verbrachten um am nächsten Tag abzulegen.

Leider wurde unser erster Stop in Grand Cayman gestrichen da der Wellengang zu stark war.  Deswegen haben wir einen Tag länger auf See verbracht als vorgesehen. Zumindest segelten wir in sonnigen Gewässern und konnten auf dem Deck eine gute Portion Vitamin D tanken 😉 . Zum Glück war es möglich an allen anderen Häfen anlegen und an den geplanten Exkursionen teilnehmen. Da ich im echten Leben noch nie Korallen gesehen habe, war der Schnorchelausflug in Roatan eines der Highlights die ich erleben durfte. An diesem Tag und auch während der ganzen Kreuzfahrt kam meine GoPro zum ersten mal so richtig zum Einsatz.

Eine Menge Spaß hatten wir auch in Belieze, unserem zweiten Stop. Die Exkursion dort bestand aus Seilbahn fahren (wie im Kletterwald) über dem Dschungel, mit Buggys durch den Dschungel fahren, und Cave Tubing. Der Cave Tubing Teil war mit Abstand der kälteste, brrrr… Für den letzten Stopp in Cozumel, Mexiko haben wir einfach einen entspannten Tag am Strand gebucht. Dieser Tag war definitv der sonnigste der ganzen Kreuzfahrt. Unser Aufenthalt am Strand war nur 3 Stunden lang aber trotzdem sehr entspannend nach den 2 Tagen voller Erlebnisse.

Neben den Exkursionen hatten wir auch viel Spaß auf dem Schiff. Zum Unterhaltungsprogramm gehörten Karaoke-Tanzshows, Film schauen auf dem Deck und die Comedy Lounge in der jeden Abend die Lachmuskeln der Fahrtgäste strapaziert wurden. Abendessen gab es immer im Restaurant-Stil mit Menü und Bedienung. Das essen war auch von guter Qualität und ich habe mich sogar getraut einige exotische Gerichte wie zum Beispiel Froschschenkel oder Schnecken zu probieren.

Bevor wir am letzten Tag unseres Urlaubs wieder nach Hause flogen, verbrachten wir noch einige Zeit in Miami. Natürlich durfte dabei ein Besuch des berühmten Strandes nicht fehlen. Sehr interessant und farbenfroh war unser Abstecher ins Winewood Szeneviertel. In dieser Gegend haben sich, angezogen von günstigen Mieten, junge Leute und auch einige Künstler angesiedelt und die langweilige Häuserfassade mit Graffiti verschönert. Meiner Meinung nach definitiv einen Besuch wert – nur vielleicht nicht nachts, da die Gegend nicht ganz unbedenklich ist…

Alles in Allem hatten wir in dieser Woche eine wunderschön Zeit mit der Familie und ich bin echt dankbar dass wir die Möglichkeit hatten diese Art von Urlaub zu machen. Die Sonne war wirklich eine willkommene Abwechslung zum Winterwetter hier in Indiana und ich kann jetzt sagen, dass ich in 2 weitere US-Staaten und 3 weiteren Ländern war.

Das war es von meiner Seite für diesen Eintrag. Ich entschuldige mich nochmals dafür, dass ich damit so lange auf mich warten lassen habe. Ich versuche in Zukunft regelmäßiger zu posten und nicht jedes Erlebnis bis ins kleinste Detail zu beschreiben.

Also dann – bleibt drann 😉

Snowball und Geburtstag

Hallo ihr  🙂 . Ich wollte bevor wir unsere Reise in die Karibik antreten noch einmal kurz über die Geschehnisse der letzten Tage berichten. Eigentlich ist nach Silvester nicht allzu viel passiert. Der gesamte Januar war relativ warm  also hatten wir dann auch keinen Schnee mehr.

Am 15. Januar veranstaltete meine Schule den jährlichen Snowball Dance. Vor dem Tanz habe ich mich noch schick angezogen mit ein paar Anderen im Haus einer Freundin zusammengefunden. Es gab kleine Snacks, ein Fotoshooting und dann ging es auch schon auf zum Tanz in der Schule. Dort war alles nach dem Motto „Circe du Soleil“ dekoriert und sogar ein paar Artisten wurden gebucht. Neben Drinks und Sofas gab es auch noch Fotostände mit Greenscreens an denen man kostenlos Bilder machen und ausdrucken konnte. Der Tanz war ein echter Erfolg und definitiv eine besondere Erfahrung!

Im Januar gibt es für mich aber noch einen weiteren besonderen Tag: mein Geburtstag. Auch dieser war einzigartig – am 17. Tag des Jahres 2017 wurde ich 17 Jahre alt – was für eine Schnapszahl! Zum Dinner gab es indisches Curry und als Dessert Mom’s berühmten New York Cheesecake mit Himbeeren, hmmmm… 😋! Jetzt ist es nur noch weniger als ein Jahr bis ich endlich erwachsen bin, haha.

Das war es von meiner Seite über den Januar. Ihr werdet in der nächsten Zeit erst einmal nichts von mir hören weil wir als Familie auf einer Kreuzfahrt in der Karibik unterwegs sind. Ich freue mich schon totaal darauf! Die Koffer stehen schon bereit und morgen (Freitag) geht es dann auf zum Flughafen.

Also dann, wir sehen uns  😉 .

Advent und Neujahr

Die Zeit vergeht hier wirklich super schnell. 2017 schon einen halben Monat alt und ich habe noch nicht einmal etwas über die Weihnachtszeit hier geschrieben. Hilfe! Hier also ein Einblick in die gemütliche Zeit des Jahres in den USA.

Ein besonderer Tag vor der Adventszeit ist Thanksgiving. An diesem Tag finden sich Familien zusammen um ein normalerweise reich gedecktes Mahl zu genießen. Traditionell gab es bei uns natürlich Truthahn. Ich habe es mir so vorgestellt, dass der Truthahn wie im Film in seiner vollen Pracht auf dem Tisch serviert wird. Wir haben das Essen aber eher wie ein Buffet gestaltet, sodass sich jeder heraussuchen konnte was er essen wollte. Neben Truthahn hatten wir noch Schinken, Kartoffelbrei, Auflauf und Süßkartoffeln. An süßem Dessert war auch genug da. Lecker!

Ende November konnte ich mein erstes professionelles Basketballspiel erleben denn meine Organisation hat dafür ein Treffen veranstaltet. Und noch etwas hat YFU verhandelt: Wir Austauschschüler durften nach der Nationalhymne zusammen mit den Cheerleadern auf das Feld rennen und die große Flagge der Pacers halten während uns tausende von Fans zuschauten. Das war meiner Meinung nach das Highlight des ganzen Tages.

Zwischendurch haben wir auch einen Abstecher nach Chicago gemacht. Besonderer Weise fuhren wir mit dem Zug. Öffentliche Transportmittel und Züge sind hier nämlich nicht so gewöhnlich wie in Deutschland, wo jeder kleine Ort einen Bahnsteig hat. Eines der Ziele in Chicago war der deutsche „Christkindlmarkt“. Es gab dort wirklich die meisten Sachen, die man auf einem Weihnachtsmarkt in Deutschland auch sehen kann. Ich habe unter den Leuten in den Ständen auch Deutsche und sogar einen Plauener gefunden. Neben dem Weihnachtsmarkt haben wir auch den Sears-Tower besucht und durften zum Dinner eine Chicago-Style Deep Dish Pizza (Pizza mit super viel Belag) genießen.

Die Adventszeit war bei uns schon vor Weihnachten von Geschenken geprägt. In Dänemark bekommen die meisten Kinder nämlich jeden Advent ein kleines Geschenk. Wir haben diese Tradition übernommen und somit gab es jeden Sonntag eine Überraschung. Wir haben auch dänisches Konfekt und deutsche Lebkuchen gemacht.

Natürlich wurde das Haus außen auch mit einer Menge Lichtern geschmückt. Auch im Inneren sah es wunderschön aus. Das ist ein Grund warum ich die Weihnachtszeit liebe: Alles ist so schön gemütlich und man kann mit einer Tasse heißem Tee im Wohnzimmer sitzen und zeit mit der Familie verbringen. Ich hatte übrigens das erste Mal in meinem Leben seit ich mich erinnern kann, zu Weihnachten einen Weihnachtsbaum gehabt. Unser (Gast-) Bruder Nathan konnte ein paar Tage frei bekommen und kam für die zweite Dezemberhälfte aus Kalifornien zu Besuch. Somit konnte die ganze Familie an Weihnachten zusammen sein 🙂 .

Hier in der USA werden die Weihnachtsgeschenke gewöhnlich am 25. Dezember ausgepackt. Wir haben das aber schon am 24. getan. Am Weihnachtstag gab es ein feines Essen und jeder hat der Familientradition nach seinen Ugly Christmas Sweater (geschmackloser Weihnachtspullover) an. Nach dem Essen haben wir dann die Strümpfe am Kamin geleert, die mit allerlei Süßigkeiten und anderen Geschenken gefüllt waren. Es war echt cool zweimal Weihnachtsgeschenke zu bekommen.

Den Silvesterabend verbrachten wir auf der Neujahrsparty unserer Gemeinde. An diesen Abend spielten wir in der Lobpreisband etwas schnellere und lautere Lieder und rockten ganz ordentlich ^^. Die Zeit bis um 12 haben wir mit verschiedenen Gameshows und anderen Spielen verbracht. Später war es dann endlich so weit und wir konnten ungehindert ins neue Jahr rutschen mit offenen Armen empfangen. Eine Beobachtung habe ich gemacht: Es scheint so als ob es mit dem Feuerwerk zu Silvester nicht ganz so verrückt wie in Deutschland zu geht. Ich habe mir aber sagen lassen, dass es dafür am 4. Juli um so lauter kracht.

Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr 2017  😉 !!!

Kalifornien 27.10-31.10.

Hallo Leute,

dies ist der letzte Teil der Serie über unseren Urlaub in Kalifornien. Ich hoffe das Warten war nicht allzu schlimm  :-).

Am Donnerstag verließen wir nach einem sehr sättigendem Frühstück unser Haus in Redding und machten uns auf den Weg nach Redwood National Park in Crescent City auf dem wir auch durch Oregon, dem Staat über Kalifornien, fuhren. Die Bäume dort sind echt überältigend RIESIG und wir fühlten uns so klein als wir zwischen ihnen herumwanderten. Allzu lange bleiben konnten wir aber nicht, weil wir auf jeden Fall den Sonnenuntergang an der Küste sehen wollten. Es fühlte sich echt cool an, am Pazifischen Ozean am  anderen Ende der USA zu stehen. Der Sonnenuntergang war echt wundervoll! Nachdem die Sonne dann nicht mehr zu sehen war, hieß es auf zu unserem Zwischenstopp auf dem Weg nach San Francisco.

In SanFran haben wir am Freitagabend eine Schiffsfahrt mit Dinner unternommen bei der wir auch die Golden Gate Bridge noch einmal gut sehen konnten. Anna’s Eltern waren so lieb und haben uns die Fahrt geschenkt. Samstag war dann die Besichtigung der Innenstadt und Shoppen angesagt. Natürlich sind wir auch mit einer der Straßenbahnen gefahren für die San Francisco so berühmt ist. Interessant war eine Straße inmitten ganz normaler Straßen, die man in Schlangenlinien herunterfahren muss. Am Abend hab ich meine Familie zum Pizzaessen in ein italienisches Restaurant im idyllischen  „Little Italy“ eingeladen.

Eine Sache die wir auf jeden Fall sehen wollten war das weltberühmte Gefängnis „Alcatraz“. Wir haben unseren Besuch nachts geplant. Die Audiotour war auch sehr gut und man konnte sich richtig in das Gefängnisleben hineinversetzen.

Am folgenden Tag hieß es auch schon wieder Abschied nehmen von der Ferienzeit und der schönen Landschaft in Kalifornien. Mit Kartenspielen und Erzählen verging der Flug auch relativ schnell und ehe wir uns versehen konnten, waren wir auch schon wieder zu Hause angekommen.

Es waren definitiv 11 wunderschöne Tage mit meiner Familie und ich habe die Zeit sehr genossen. Ich bin dankbar, dass wir die Möglichkeit hatten eine völlig andere Seite der USA kennen zu lernen und uns auch als Familie näher zu kommen.

Ich hoffe ihr hattet Spaß unseren Urlaub mitzuverfolgen. Ich freue mich immer einen Teil meines Lebens hier mit euch teilen zu können. Haltet die Ohren steif  ;-).

 

Kalifornien 23.10.-26.10.

Hallo ihr Lieben :-),
ich werde den Kalifornien Urlaub in drei Abschnitte aufteilen, weil das ansonsten zu viel Text in einem Eintrag wäre. Hier also Teil 2:

Am Sonntag besuchten wir den Gottesdienst in der Bethel Church. Es war eine echt tolle Erfahrung, da ich ja Bethel sonst nur von YouTube her kannte. Brian Johnson, dessen Lieder wir mitunter schon auf dem Karfreitag-Jugendtag in meiner Heimatgemeinde gespielt haben, hat den Lobpreis geleitet. Es war eine intensive Zeit in der wir Gott gelobt haben und ich habe die Hingabe und die kraftvollen Lieder sehr genossen. Weil so viele Leute da waren wurden, als wir „communion“ (Abendmahl) gefeiert haben, Tabletts mit winzigen Brotstücken und Plastikbechern so groß wie ein Fingerhut mit Traubensaft herumgegeben. Nachher waren wir bei Freunden zum Mittagessen eingeladen.

Das Essen war echt super lecker. Montag war Shopping und herumgeschlendern in der Mall angesagt. Auch unter der Woche haben wir wieder Bethel besucht und an zwei Tagen den Unterricht mitverfolgt der im Civic Center (eine Art Stadthalle) stattfand. An einem der Tage haben wir echt unglaubliche Erfahrungen mit Prophetie gemacht ;-). Ich habe unsere Tage in Redding sehr genossen, ganz einfach weil die Zeit dort so sehr mit Gott erfüllt war.

In Redding gibt es die sogenannte „Sundial Bridge“, eine Brücke die gleichzeitig als Sonnenuhr funktioniert. Nur war uns die Brücke nicht genug. Weil wir uns die ganze Gegend einmal von oben anzuschauen wollten, haben wir einen kleinen Berg erklommen. Der Weg war zum Glück asphaltiert… Neben einer tollen Aussicht fanden wir auch eine Schlange die gemütlich den Weg überquerte 😨…

Leider war dies unser letzter ganzer Tag in Redding. Wo es am Donnerstag hin ging, erfahrt ihr im nächsten Eintrag  ;-).

 

Was Kurzes

Hallo Leute, ich bins mal wieder :-).

Es tut mir wirklich leid, dass ich schon so lange nichts mehr von mir hören lassen habe. Ich arbeite an einem Eintrag über den Urlaub in Kalifornien den ich höchstwahrscheinlich in mehrere Einträge aufteilen werden. Die Schule macht es nicht einfacher und in der letzten Zeit hatte ich ein bisschen mehr zu tun als sonst… Ich habe aber gedacht dass ich euch trotzdem fix ein paar Zeilen schreiben könnte  ;-).

Nach Kalifornien haben wir erst einmal das Trampolin abgebaut und ich durfte die ehrenvolle Aufgabe des Blattentfernens übernehmen. Wer sagt denn dass Jungs nicht sauber machen können? Man braucht ihnen bloß das richtige Werkzeug in die Hand geben und dann macht die ganze Sache schon viel mehr Spaß  :-D. Weil wir das Gerüst nicht erst abbauen wollten steht dieses jetzt nackt im Garten… Auch bei uns wurde es Herbst und die Bäume färbten sich in den schönsten Farben. Die Gegend sah echt zauberhaft aus. Mittlerweile verlieren die Bäume aber auch schon ihre Blätter denn es wird langsam aber sicher Winter. Gestern Morgen hatten wir sogar ein bisschen Schnee  aber es war noch zu warm dafür dass er liegen bleibt.

Am Freitag gingen wir zur Aufführung von Anna’s Theaterstück. Es war eine erdachte Geschichte die von der Fahrt des letzten Zuges mit Juden nach Auschwitz handelte. Ich muss sagen die Schüler haben echt hart an diesem Stück und auch an ihrem stereotypisch deutschem Akzent gearbeitet ^^. Gestern haben sie das Stück noch einmal für einen Wettbewerb aufgeführt und wer hätte es gedacht: Die ganze Truppe misst sich mit dem Stück bei den State Championships!!! Wie cool muss es sein als Austauschschüler zu den States zu fahren. Ich freue mich auf jeden Fall total für Anana!

Die anderen Bilder zeigen mein Mittagessen für Morgen, haha. Da das Essen in der Schule „so lala“ ist und auch nicht eine sehr große Vielfalt bietet, bringe ich jeden Tag mein eigenes Essen. Normalerweise nehme ich immer das Dinner vom Vortag , nur essen wir sonntag Abend meistens nur etwas kleines. Aus diesem Grund gibt es Morgen zum Lunch dann Tacco. Inhalt: Sour Cream, Tomate, Salat, Tacco-Meat (Dads speziell Gewürztes Hackfleisch/ich schätze mal Mexikanisch) und zu guter Letzt Gurke. Dann also Mahlzeit
😋!

Das wars auch schon mit diesem Post. Ich werde jetzt gleich ins Bett gehen, morgen ist ja Schule *ironisch-gelangweiltes „yaaaay“*.

Also dann, machts gut ;-).

 

Hallo Kalifornien

Hey, Lucien hier :-).

Wie ich schon in meinem früheren Eintrag „Reisepläne“ erwähnt habe, sind wir vom 21. bis zum 31. Oktober im Urlaub in Kalifornien. Ich habe mich soo darauf gefreut, einfach auch aus dem Grund, dass wir normalerweise keine Herbstferien hätten. Es war aber auch toll mal wieder zu Fliegen, haha :-D. Am Tag zuvor war ich auf einem Newsboys Konzert und ich kam an diesem Abend spät nach Hause. Deshalb und auch weil ich noch ein bisschen packen musste, hatte ich nur eine kurze Nacht mit 3,5 Stunden Schlaf. Auch der Rest der Familie hatte sehr wenig Schlaf…

Also fuhren am Freitag Morgen vier an Schlafmangel leidende Urlauber nach Chicago zum Flughafen. Dort haben wir erst einmal gefrühstückt um dann kurz darauf im Flieger nach Oakland, Kalifornien zu sitzen. Der Flug war zum Glück nur 4,5 Stunden lang.
In Oakland angekommen bekamen wir unseren Leihwagen und fuhren zum Lunch in einen In n Out – eine Kalifornische Fast-Food Kette.

Nach dem Mittagessen ging es dann nach San Francisco, um die Golden Gate Bridge zu besichtigen. Die Brücke war zuerst im Nebel versunken aber zum Glück verzog sich dieser als wir dort waren. Es fühlte sich komisch an, wirklich dort zu sein und über die Brücke zu laufen.

Weil es außerhalb von San Francisco Stau gab haben wir länger gebraucht als geplant um zu unserem Haus zu kommen. Endlich angekommen fielen wir an diesen Abend Todmüde ins Bett.

Samstag schliefen wir erst einmal aus um später zum Lassen Volcanic National Park zu fahren. Zuvor haben wir noch Nathan -den Sohn meiner Gasteltern- auf Arbeit im Pizza Hut besucht. Für unseren Ausflug in den Park haben wir eine Wanderung geplant in der man Stellen sieht, an denen Dampf oder kochend heißes Wasser aus der Erde kommt. Leider war die Straße auf der wir zu unserem Startpunkt gelangen wollten gesperrt. Also haben wir uns dazu entschieden einen Spaziergang um einen See im Park zu machen.

Von dort aus hatten wir auch einen tollen Blick auf den Mount Lassen. Mount Lassen ist der Name des Vulkans, der am 30. Mai 1914 hier ausgebrochen ist. Bei der Eruption wurde ein Teil des Kraters weggesprengt und ein mittelgroßes Gebiet zerstört welches jetzt „Devasted Area“ heißt. In diesem Gebiet haben sich heute wieder Bäume angesiedelt aber der Boden ist mit erkalteten Lavabrocken gepflastert.  Die Gegend ist wirklich wunderschön! Fürs Abendbrot fanden wir ein nettes Plätzchen mit Ausblick auf den Schneebedeckten Berg. Nathan besuchte uns dann später in unserem Haus für ein gemeinsames Abendbrot und wir haben noch laange erzählt.

So, das war es erst einmal für diesen Eintrag. Ich weiß nicht, ob ich während unserer Zeit hier in Kalifornien zur Veröffentlichung von Blogeinträgen komme. Bis auf die letzen  Sätze habe ich alles auf meinem Handy im Auto geschrieben.

Also dann, machts gut  ;-).

Paintball Action

Hey, Lucien hier  :-).

Letzten Sonntag war ich mit dem Deutschklub unserer Schule zum ersten Mal in meinem Leben Paintball spielen. Ich musste mich  nach der Gemeinde ein bisschen mit dem Mittagessen beeilen, um rechtzeitig vor Ort zu sein. Ich habe mich im Vorfeld nach Erfahrungen betreffend Körperschutz umgehört um möglichst schmerzfrei davon zu kommen. Schlussendlich habe ich dann die Jeans über einer Jogginghose und den schwarzen Pullover über einem Sport-Funktionsshirt (um mich warm zu halten) angezogen.

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Dreckspatz

Lustigerweise habe ich am Paintballpark auch einen Austauschschüler aus Frankreich getroffen, den ich schon vorher auf einem YFU-Treffen hier in Indiana kennen gelernt habe. Als ich dann mit der Waffe auf dem Feld stand, wusste ich erst einmal gar nicht, was ich tun sollte. Eigentlich war es aber ganz einfach: auf alles schießen, dass nicht im eigenen Team ist und keine Deckung hat. Ich glaube in der ersten Runde habe ich ca. 2 Minuten überlebt, als mich dann eine Kugel getroffen hat. Der Schiedsrichter hat das sogar eher als ich registriert, weil ich den Aufprall gar nicht gespürt habe. Das hat mir geholfen, keine Angst davor zu haben, getroffen zu werden.

Der einzige Treffer der weh tat war der eines Gegners, der es lustig fand mich volle Breitseite abzuschießen obwohl ich schon vorher getroffen wurde und nur noch mit erhobenen Händen vom Spielfeld lief… Nichtsdestotrotz hatte ich an diesem Tag viel Spaß und werde definitiv noch einmal Paintball spielen.

Bis dahin – see you later  ;-).